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Espressobohnen: Test & Vergleich (01/2023) der Top 5

Hochwertige Espressobohnen sind für Genießer die wichtigste Voraussetzung für den gelungenen Espresso, für die feinen Kaffeemischgetränke und Spezialitäten. Die Mischungen der Anbieter bestehen oft aus Robustabohnen und Arabicabohnen in jeweils verschiedenen Anteilen.

Wer die herrliche Crema eines frisch aufgebrühten Espresso liebt, sucht bei den Espressobohnen die besten Qualitäten aus. Baristas legen viel Wert darauf, die besten Sorten der Bohnen zuzubereiten. Sie haben für ihre Kaffee-Kreationen anhand verschiedener Kriterien die Auswahl der Espressobohnen auf höchste Qualität beschränkt.

Unsere Kaufempfehlung für gute Espressobohnen: Top 5

TRE FORZE! Espresso Caffè

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Die Espressobohnen von Tre Forze werden in kleinen Chargen über Olivenholzfeuer in Handarbeitet geröstet. Das erlesene Produkt stammt aus diversen Anbaugebieten in Peru, Kamerum, Togo, Costa Rica und Brasilien.

Sobald die Bohnen in Italien angekommen werden sie in kleinen Trommeln sorgfältig und langsam geröstet. Der Hersteller beschreibt die Espressobohnen als intensiv und samtig mit einer schokoladig-nussigen Note. Außerdem würde leicht eine feine Creme mit dichter Konsistenz entstehen. Außerdem wäre das Endprodukt nicht nur säurearm sondern auch mit wenig Bitterstoffen angereichert.

Neben dem Einsatz in der Siebträgermaschinen, können die Espressobohnen ebenfalls im Kaffeevollautomaten und in der French Press verarbeitet werden. Auf Bestellung erhält man ein Kilogramm feinster Espressobohnen nach Hause geliefert.

Auch im Hinblick auf die Produktbewertungen haben die Espressobohnen von Tre Forze gut abgeschnitten. Sie erhielten eine Durchschnittsbewertung von 4.4 Punkten auf Amazon. Die meisten Käufer freuen sich über die hochwertige Qualität der Espressi. Außerdem würde das Endprodukt sehr intensiv, tief erdig und zugleich fruchtig schmecken. Von Bitterkei fehlt jede dabei Spur.

DEAD OR ALIVE COFFEE Espresso No3

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Der Dead or Alive Coffee Espresso No3 ist der Wachmacher schlechthin. Mit 534 Milligramm Koffein auf 100 Milliliter Kaffee gehört er zu den stärksten der Welt. Dabei schmeckt er allerdings keineswegs bitter. Der Hersteller beschreibt ihn als auswogen und vollmundig mit feinen Noten von dunkler Schokolade.

Die Röstung der Robustabohnen erfolgt nicht nur langsam, sondern auch schonend. Somit kann man milden und säurearmen Espresso genießen. Der nachhaltige Anbau wird außerdem ehrlich gehandelt und fair bezahlt.

Neben dem Einsatz als reinen Espresso kann man die Bohnen auch für Americano oder Milchkaffee verwenden. Zu den Zubereitungsmethoden gehören neben dem Siebträger auch Vollautomaten oder einfache Bialetti Espressokocher. Der Lieferumfang beträgt ein Kilogramm.

Auch bei der Durchsicht der Produktbewertungen hat der Dead or Alive Coffee mit 4.3 Punkten auf Amazon gut abgeschnitten. Die meisten Käufer freuen sich vor allem über den Koffeinkick am Morgen. Außerdem würde sich beim Brühen eine schöne Crema bilden. Negative Kommentare gab es hingegen wegen des Preises. Die Espressobohnen liegen im Vergleich mit anderen Sorten schon im höheren Bereich.

Pellini Caffè Vivace No. 82

Pellini Caffè Vivace No. 82, Bohne, 1er Pack (1 x 1...
  • Produkt: Bohnenkaffee von Pellini Espresso Bar Nr.82 Vivace. 1 kg Packung
  • Beschreibung der Mischung: Mischung aus Bohnenkaffees Die Auswahl der Bohnen...

Der Pellini Caffé Vivace No. 82 beschreibt eine Mischung aus Arabica- und Robustabohnen mit einem mittleren Röstgrad. Ein genaue Angabe der Anteile wird nicht genannt. Geschmacklich ist der Pellini Caffé nicht nur vollmundig, sondern gut ausgewogen hinsichtlich der Intensität.

Die Verpackung erfolgt in einer geschützten Atmosphäre. Somit bleiben alle Aromen bis zum Genuss vollständig erhalten. Die ein Kilogramm Packung an Espressobohnen ist aktuell (Januar 2023) zu einem Preis von 14,35 Euro zu haben.

Auch im Hinblick auf die Amazonbewertungen hat der Pellini Caffé Vivace No. 82 gute Rezensensionen eingefahren. So wurde er bei knapp 10.000 Angaben mit einer Durchschnittsbewertungen von 4.4 Punkten eingestuft. Die meisten Genießer freuen sich über den vollmundigen und ausgewogenen Genuss. Der Kaffee wäre um Längen besser als die üblichen „großen“ italienischen Marken aus den Supermarkt, merkte ein Kunde an.

LUCIFER’S ROAST 1kg Espresso by KIQO

LUCIFERS ROAST Kaffeebohnen by KIQO aus Italien - sehr...
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LUCIFERS ROAST Kaffeebohnen by KIQO aus Italien - sehr...
  • 💪 𝗦𝗧Ä𝗥𝗞𝗘 – mit einem Koffeingehalt von mehr als 2.8% bzw....
  • ☕️ 𝗥Ö𝗦𝗧𝗨𝗡𝗚 – wir rösten nur ausgewählte...

Luficer´s Roast beschreibt eine zu 100 Prozent aus Robusta bestehende Bohnensorte. Der „echt“ italienische Kaffee ist extrem stark vom Geschmack her und dabei gleichzeitig nahezu säurefrei, merkt der Hersteller an. Die Bohnen stammen überwiegend aus Anbaugebieten in Vietnam, Indonesien, Guatemala sowie Nicaragua. Der Koffeingehalt liege bei 2,86 Prozent. Auf Bestellung erhältst du ein Kilogramm kräfter Espressobohnen an deine Haustür geliefert.

Neben der klassischen Zubereitung in der Siebträgermaschine, gibt der Hersteller die Bohnen auch für Kaffeevollautomat, French Press, Herdkanne, Filter und Mokka frei. Je feiner der Mahlgrad, desto kürzer sollte die Kontaktzeit mit dem Wasser sein. Aber dies haben wir bereits in unserem Beitrag zum Thema „Espresso kochen“ erklärt.

Im Bezug auf die Kundenbewertungen haben die Espressobohnen von Lucifers Roast einen Durchschnittswert von 4.5 Punkten erzielt. Viele Geneißer beschreiben die Mischung als sehr aromatisch und kräftig. Außerdem wäre er schön cremig und säurearm. Auch das Preis-/Leistungsverhältnis wäre spitze.

5 Senses Original Bio-Espresso Äthiopien

5 Senses Original Bio-Espresso Äthiopien Sheka 500...
  • ☕ Frisch und handwerklich geröstet: Wir rösten täglich frisch in unserer...
  • ☕ Direkt und Fair gehandelt: Im Sheka Forest in Äthiopien wächst der Kaffee...

Bei den Espressobohnen 5 Senses handelt es sich um ein fair gehandeltes Produkt aus Äthiopien. Dort im Sheka Forest wachsen die Bohnen wild und ursprünglich im Regenwald. Den Kaffeebauern wurde die Nutzung „ihres“ Waldstückes zur Kaffeesammlung für Jahre garantiert, gleichzeitig haben sie sich zum Schutz und Bewahrung des Waldes verpflichtet.

Sobald die Kaffeebohnen bei 5 Senses in der Nähe von Freiburg angekommen sind, werden sie stets frisch und handwerklich geröstet. Zwischen Röstung und Versand vergehen nur wenige Wochen, so der Hersteller. Seine Geschmacksnoten werden als schokoladig, cremig, würzig, nach Bittermandel schmeckend und säurearm beschrieben.

Die Zubereitung der Espressobohnen kann nicht nur in der Espressomaschine, sondern auch im Kaffeevollautomaten oder einem simplen Espressokocher erfolgen. Im Lieferumfang befinden sich 500 Gramm fair gehandelte Bio-Espressobohnen. Auf Wunsch kann man das Produkt auch in Einheiten zu einem Kilogramm bestellen.

Auch bei Amazon hat der Single-Origin Espresso zahlreiche positive Rezensionen erhalten. Zum aktuellen Zeitpunkt (Januar 2023) wird das Produkt mit 5 von 5 Punkten bewertet. Die meisten Genießer beschreiben den Kaffee nicht nur als magensschonend und bekömmlich, sondern auch als sehr aromtisch. Außerdem könne man die Packung wieder luftdicht verschließen, was durchaus ein Vorteil ist.

Woran erkennt man gute Espressobohnen?

espressobohnen test

gedsarts – Pixabay.com

Es gibt einige Merkmale, an denen man eine gute Espressobohne erkennt. Man sollte sich vor dem Mahlen die Größe der einzelnen Bohnen ansehen. Sie sind etwa gleich groß, wenn es sich um eine gute Qualität der Espressobohnen handelt.

Es gibt keine kleinen Exemplare, die bei einem Röstverfahren dunkler geworden sind als die anderen Bohnen. Wo man sehr dunkle Bohnen zwischen den anderen findet oder zerbrochene Bohnen, kann man nicht von einer guten Qualität ausgehen. Beim Rösten werden diese zerbrochenen Stücke oder recht kleinen Bohnen sehr dunkel und schmecken unangenehm vor.

Einen guten Espresso erkennt man an den gleichmäßig großen Bohnen, die durch die einheitliche Größe eine gleichmäßige Röstung durchlaufen.

Mischung der Kaffeebohnen beachten

Eine gute Mischung aus verschiedenen Sorten an Kaffeebohnen sollte auf der Packung angegeben sein. Oft ist die Kennzeichnung gar nicht so speziell zu erkennen, wenn es um die Herkunftsgebiete oder die Kaffeesorten geht.

Ein guter Espresso hat auf der Packung die Angabe vermerkt, welche Mischung von Arabica- und Robustabohnen enthalten ist. Eine Mischung aus Arabica- und Robusta-Sorten schmeckt am besten, wenn es um Espresso geht. Wenn die Herkunft der Kaffeebohnen ebenfallls erkenntlich ist, dann zeugt das von bester Qualität.

Preis bei der Auswahl der Espressobohnen beachten

Die besonders günstigen Espressobohnen in den Discountern sollte man nicht kaufen, wenn man nach einer guten Qualität sucht. Wer den Aufwand kennt, mit dem die Bohnen geerntet, ausgelesen, gereinigt und geröstet werden, weiß auch, dass ein solcher Prozess Geld kostet. Ein sehr niedriger Preis sagt aus, dass der Kaffee nicht sorgfältig verarbeitet wurde.

Schonende Röstung ist wichtig

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46173 – Pixabay.com

Eine schonende Röstung sollte bei einer guten Espressobohne selbstverständlich sein. Trommelröstung ist für diese Kaffeesorten eine wichtige Voraussetzung, dass die Qualität stimmt und der Geschmack überzeugt.

Eine langsame gleichmäßige Röstung kann man mit einer großen Menge an Bohnen nicht garantieren, deshalb sind Bohnen aus einer kleinen Rösterei die bessere Wahl. Die großen Kaffeeröstereien setzen teilweise auch auf Trommelröstung, wobei riesige Mengen an Kaffeebohnen durch sehr große Trommeln geschickt werden.

Das Ergebnis ist aber nicht so gleichmäßig geröstet wie in der kleinen Rösterei, die mit Sorgfalt die Röstung überwacht. Damit aus den Bohnen die Chlorogensäuren entfernt werden, ist eine gleichmäßige und langsame Röstung wichtig.

Wer aus einer industriellen Rösterei Espressobohnen kauft, kann an einen magenreizenden Espresso geraten. Ein aromatischer und säurearmer Kaffee kommt nur aus der sorgfältigen Röstung aus kleineren Röstereien, die nach alten Traditionen jede Temperaturänderung in bestimmten Röstschritten genau überwachen und steuern.

Soziales Engagement und Umweltfreundlichkeit

Ein guter Espresso kann auch auf soziales Engagement der Kaffeeröster im Herkunftsland des Kaffees und einen kompromisslos umgesetzten Umweltschutz verweisen. Wer einen solchen Kaffee findet, der fair gehandelt wurde, kann von einer guten Qualität ausgehen.

Wenn die Kaffeebauern ihre Familien von ihren Einkünften versorgen können, dann schauen sie auch mehr auf die Qualität und den Umweltschutz. Verantwortungsvoller Kaffeeanbau bedeutet auch den Schutz vor Abholzung des Regenwaldes und die Vermeidung von Pestiziden.

Worin liegt der Unterschied zwischen Arabica- und Robusta-Espressobohnen?

Der wesentliche Unterschied zwischen Arabica und Robusta liegt in den Ansprüchen an das Klima und an Anbaugebiete. Die meisten Arabica-Bohnen kommen aus Westafrika, während die Robusta-Bohnen meist aus Lateinamerika stammen.

Die Arabica-Sorten wachsen in einer Höhe zwischen 1000 und 2000 Meter über dem Meeresspiegel. Die Robusta-Sorten gelten als robuster, wie es der Name bereits ausdrückt. Sie wachsen auch unterhalb dieser Höhengrenzen und erbringen mehrere Ernten im Jahr.

Robusta ist durch die wärmeren Temperaturen schneller reif, während die Arabica-Bohnen 9 bis 11 Monate am Strauch ausreifen müssen. Robusta-Sorten enthalten mehr Koffein und schmecken eher erdig und voll im Aroma.

Beim Espresso werden Robusta-Bohnen zu den Arabica-Bohnen gemischt, weil durch sie der Geschmack voller und kräftiger wird. Der Espresso bietet dann den vollmundigen kräftigen Geschmack und eine schöne Crema. Eine hohe Bedeutung für die gute Bekömmlichkeit hat eine schonende Röstung, weil die Robusta-Bohnen relativ viel Chlorogensäure enthalten und diese beim schonenden langsamen Röstverfahren entfernt wird.

Wer Robusta Mischungen mit mangelhafter Röstung kauft, muss mit Unverträglichkeiten rechnen. Chlorogensäure reizt den Magen.

Warum ist der Säuregehalt in Espressobohnen geringer als in Bohnen für Filterkaffee?

Der Säuregehalt in Espressobohnen ist geringer durch die schonende langsame und längere Röstung, bei der die Chlorogensäure entfernt wird. Außerdem sorgt die Zubereitungsart des Espressos für weniger Zeit, die das Kaffeepulver direkten Kontakt zum Wasser hat.

Beim Espresso wird innerhalb von Sekunden unter Druck das Wasser durch das Kaffeepulver gepresst, während beim Filterkaffee ein relativ langer Brühprozess stattfindet. Dabei gehen mehr Säuren in den fertigen Kaffee über. Man sollte auch bedenken, dass in den Robustabohnen wesentlich mehr Säuregehalt als in den Arabica-Sorten vorhanden ist. Dieser kann 10 bis 12 Prozent betragen.

Wusstest Du, dass Espressobohnen länger als Kaffeebohnen geröstet werden?

 

Durch die längere Röstung werden die Bohnen dunkler. Bei diesem Vorgang wird außerdem die enthaltene Chlorogensäure weitgehend entfernt. Dadurch sind Espressobohnen in der Regel bekömmlicher und magenschonender als Kaffeebohnen.


Gibt es auch entkoffeinierte Espressobohnen?

Man kann auch entkoffeinierte Espressobohnen kaufen. Wichtig ist der Hinweis auf der Packung, der eine natürliche Entkoffeinierung beschreibt. Dabei werden die grünen Kaffeebohnen im Anbaugebiet mit einem Lösungsmittel behandelt.

Die eingeweichten und aufgequollenen Bohnen werden mit Ethylacetat versetzt. Dabei löst sich das Koffein aus den Bohnen. Die Weiterverarbeitung und Röstung erfolgt dann auf gewohntem Weg.

Wie werden Espressobohnen getestet?

espresso am morgen

moritz320 – Pixabay.com

Espressobohnen werden auf verschiedene Merkmale hin getestet. Der Vergleich von Geschmack, Aromen, Röstung, Preis, fairem Handel, Crema und umweltbewusstem Anbau ist durch Nachweise und Tests verschiedener Art üblich.

Verbraucher schauen auf wesentlich mehr Einzelheiten als man es von früher kennt. Während erfahrene Prüfer einzeln Geschmack, Röstung und Crema prüfen, spielen auch eine nachhaltige Anbaumethode und der fair gehandelte Preis eine Rolle für den Kunden.

Es gibt Plattformen, die Espressobohnen auf diese Einzelheiten hin bewerten. Letztendlich entscheidet der Kunde mit seinem Kaufverhalten, welche Sorten als hochwertig eingestuft werden.

Welche Voraussetzungen müssen erfüllt sein, um einen guten Espresso zu brühen?

Um einen guten Espresso zubereiten zu können, kann man verschiedene Zubereitungsarten anwenden. Mit der Siebträgermaschine kann man die geläufigste Art der Herstellung umsetzen, aber auch der Kaffeevollautomat oder der Espressokocher bieten den Genuss eines Espressos an.

Espresso mit der Siebträgermaschine

espresso mit der siebträgermaschine

flockine – Pixabay.com

Um Espresso mit einer Siebträgermaschine zu brühen wird ein sehr feiner Mahlgrad empfohlen. Das Kaffeepulver sollte gleichmäßig in den Behälter gefüllt und getampert werden. Man drückt es fest in den Siebträger. Das Wasser sollte innerhalb von 25 bis 30 Sekunden durch das Pulver gedrückt werden.

Wichtig ist die vorgewärmte Tasse, da sonst der Espresso nicht heiß getrunken werden kann. Der Brühdruck sollte bestenfalls zwischen 9 bis 10 bar liegen. Manche Hersteller geben bis zu 15 bar an, so viel Druck erreichen die meisten Maschinen aber nicht.

Siebträgergeräte mit 4 bis 6 bar liegen allerdings unter den optimalen Voraussetzungen. Der Vorteil der Espressomaschine ist der delikate Genuss eines originalen Espressos.

Espresso mit dem Kaffeevollautomat

Wer Espresso mit dem Kaffeevollautomat herstellt, sollte ebenfalls einen feinen Mahlgrad einstellen. Da sich je nach Hersteller die Mahlgrade unterscheiden, sollte man den Espresso prüfen. Wenn er keine rehbraune Crema ausbildet und zu wässrig aussieht, dann ist der Mahlgrad zu grob eingestellt und muss heruntergeregelt werden.

Ist der Espresso zu bitter und dunkel, dann ist der Mahlgrad zu fein eingestellt. Man sollte den Mahlgrad bei laufender Mühle verstellen, damit sich keine Bohne im Mahlwerk festklemmt. Der Druck für den Brühvorgang muss auch hier zwischen 9 und 10 bar liegen.

Der Vorteil der Kaffeevollautomaten liegt in der schnellen Zubereitung durch das Drücken eines Knopfes, wenn man erst einmal alle Funktionen perfekt eingestellt hat.

Espresso mit dem Espressokocher

Ein richtiger Espresso entsteht bei dieser Zubereitung nicht. Dazu fehlt ganz einfach der entsprechende Druck, der bei dieser Methode lediglich bei 1 bar liegt. Bei der traditionellen Bialetti füllt man das Wasser in den unteren Bereich. Das Kaffeepulver kommt in den Siebeinsatz ohne es anzudrücken

Anschließend schraubt man die Kanne zusammen und erhitzt sie. Durch das Steigrohr steigt der fertige Kaffee auf in den oberen Teil der Kanne und kann serviert werden.

Eine stabile Crema entsteht dabei nicht. Der richtige Mahlgrad liegt etwa im mittleren Bereich. Der Vorteil bei dieser Zubereitung liegt in der Einfachheit der technischen Voraussetzungen, die Kanne kostet nicht viel und ist leicht anzuwenden. Sie ist deshalb auch weit verbreitet und sehr beliebt.

Espressobohnen kaufen – worauf sollte man achten?

Beim Kauf von Espressobohnen sollte man darauf achten, ob in der Packung viele zerbrochene oder unterschiedlich große Bohnen sind. Diese Bohnen sind dann nicht gleichmäßig geröstet und man findet schwarze Bohnen. Das ist ein Hinweis auf eine schlechte Qualität, weil die stark fermentierten Bohnen eher bitter schmecken.

Eine ausgewogene Mischung von Arabica- und Robusta-Bohnen ist wichtig. Meist beinhalten Mischungen 40 Prozent Robusta-Bohnen. Ein zu günstiger Preis signalisiert minderwertigen Kaffee.

Aus einer kleineren Rösterei kommen gute Qualitäten, da die schonende Trommelröstung für den Abbau von Chlorogensäure sorgt. Der Espresso wird deshalb bekömmlicher. Man kann auch Single Origins von Robusta- oder Arabica-Bohnen kaufen, wenn man die speziellen Besonderheiten der Sorten mag.
Aromaverschlüsse sollten fest verschlossen sein und die Bohnen kräftig riechen ohne Beeinflussung artfremder Gerüche.

Woher kommen die besten Espressobohnen?

Die Anbaugebiete der Espressobohnen liegen weltweit verstreut. Wer eine Single Origin Packung erwirbt, hat eventuell das Glück, dass man darauf die Farm speziell bezeichnet.

Ansonsten sind Blends häufig im Angebot, die mit Bohnen aus Westafrika oder Lateinamerika hergestellt wurden. Besondere Espressobohnen kann man aus den kleinen Röstereien beziehen.

Wie teuer sind Kaffeebohnen für die Espressozubereitung?

Man kann Espressobohnen bereits für 7 Euro pro Kilogramm im Discounter finden. Wer wirklich gute Espressobohnen kaufen möchte, sollte sich bei Kilopreisen ab etwa 25 Euro umschauen. Für Spezialitäten oder Single Origins kann man auch wesentlich mehr bezahlen.

Wie kann man Espressobohnen lagern?

espressobohnen lagern

22594 – Pixabay.com

Man sollte sie lichtgeschützt, vor fremden Aromen geschützt und trocken aufbewahren. Eine fest schließende Kaffeedose ist dafür geeignet. Es muss nicht Tupperware sein, auch eine gut schließende Blechdose erfüllt den Zweck.

Espressobohnen sollten stets lichtgeschützt und trocken aufbewahrt werden. Idealerweise lagert man sie in einer Kaffeedose.

Auf keinen Fall gibt man die Bohnen in den Kühlschrank. Sie können im Schrank bei Zimmertemperatur stehen oder in einem leicht kühlen Vorratsraum. Nach zwei bis sechs Wochen sollten sie nach der Röstung verbraucht werden.

In das Fach am Kaffeevollautomat gibt man nur so viel Bohnen, wie man in kurzer Zeit verbraucht. Dort sollten sie nicht zu lange lagern. Bei Kontakt mit Luft verlieren sie an Aroma.

Worin liegen die Unterschiede zwischen Kaffeebohnen und Espressobohnen?

Den größten Unterschied macht die sehr schonende und langsame Röstung der Espressobohnen. Sie enthalten daher mehr Röstaromen und schmecken kraftvoller, erdiger und vollmundig.

Die Kaffeefrüchte unterscheiden sich anfangs nicht, es sind die selben Bohnen. Nach der Röstung sehen Espressobohnen dunkler und manchmal öliger aus und verbreiten ein starkes Röstaroma.

Fazit

Wer gute Espressobohnen kaufen möchte, sollte sich ein Probierpaket in kleinen Rösterieien bestellen. Das ist der beste Weg, einen individuellen Espresso zu finden, der zur persönlichen Vorliebe wird.

Die Zubereitungsarten kann man je nach Wunsch variieren. Aus dem Bialetti Espresskocher gewinnt man einen starken Kaffee, der geschmacklich nahe am Espresso liegt.

Quellen, Verweise und weiterführende Links

Letzte Aktualisierung am 28.01.2023 um 12:05 Uhr / Affiliate Links / Bilder von der Amazon Product Advertising API