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Kaffeesucht – Symptome, Ursachen und Alternativen

Wir Deutschen lieben Kaffee. Der Genuss des schwarzen Goldes gehört für viele zum morgendlichen Ritual. Kaffee enthält Koffein, dass uns mit Energie für den Tag versorgen soll. Später die schnelle Tasse zwischendurch und mit den Kollegen gequatscht.

Nach dem Mittagessen geht es genauso weiter. Doch ab wann ist es zuviel des Guten oder besser gesagt, ab wann besteht eine Kaffeesucht? Mehrere Symptome können darauf hinweisen, dass du kaffeesüchtig bist. In unserem Ratgeber gehen wir näher auf Coffeinismus ein und geben dir Möglichkeiten, wie du die Kaffeesucht bekämpfen kannst.

Wie verfällt man der Kaffeesucht?

kaffeesucht

Für viele Menschen gehört der regelmäßige Kaffeekonsum zum Alltag dazu.

Oftmals sind es banale Gründe, warum man überhaupt große Mengen an Kaffee zu sich nimmt. Sei es aus Gewohnheit oder um frühs auf die Beine zu kommen. Fakt ist: Irgendwann holt sich unser Körper den Schlaf wieder. Wer den Kaffee als Wachmacher missbraucht, wird früher oder später mehr Ruhephasen benötigen. Bei höherem Konsum über längere Zeit wird die Wirkung irgendwann ausbleiben. Wer regelmäßig hohe Dosen an Koffein zu sich nimmt, entwickelt eine Art Toleranz. Spätestens dann weiß man, dass man der Kaffeesucht verfallen ist.

Bei unserer Recherche haben wir festgestellt, dass viele Konsumenten Kaffee für eine bessere Verdauung trinken. Klar hat Koffein eine abführende Wirkung, allerdings kann man auch auf natürliche Alternativen setzen. Leinsamen, Trockenobst oder probiotische Joghurts helfen ebenfalls den Stuhlgang anzuregen.

Wir können Menschen verstehen, die Kaffee bloß wegen des Geschmacks zu sich nehmen. Aber auch dafür gibt alternative Möglichkeiten. In der heutigen Zeit setzen viele auf Kaffeeersatz aus Getreide oder genießen Lupinenkaffee.

Doch keine Sorge, die Kaffeesucht lässt sich bekämpfen. Mittlerweile gibt es viele Alternativen zur Abgewöhnung von Kaffee. Während einige Menschen schnell über den Entzug hinwegkommen, benötigt es bei anderen etwas mehr Geduld.

Wie äußert sich Kaffeesucht? – Symptome von Coffeinismus

Aus medizinischer Sicht, kann man gar nicht nach Kaffee süchtig sein, zumindest behauptet dies die Weltgesundheitsorganisation. Auch wenn Koffein nicht als abhängig machende Droge eingestuft ist, können viele Menschen nicht mehr ohne das koffeinhaltige Heißgetränk.

Hast du schon einmal über mehrere Tage versucht, bewusst keinen Kaffee zu dir zu nehmen? Fühlst du dich dabei wie bei einem Entzug, dann bist du vermutlich der Kaffeesucht verfallen. In den nächsten Absätzen stellen wir verschiedene Anzeichen vor, die eine Kaffeesucht bestätigen können.

Du machst die Augen auf und denkst sofort an Kaffee

Du bist gerade erst wach geworden und hast direkt den Geruch von Kaffee Kopf? Auch während des Tages, denkst du mehrere Male an das schwarze Heißgetränk? Wenn sich alles nur noch um die nächste Kaffeepause dreht, dann solltest du über deinen Konsum nachdenken. Vermutlich hast du dich schon lange an das koffeinhaltige Getränk gewöhnt und kannst nicht mehr ohne.

Müdigkeit und Antriebslosigkeit

Du sitzt lustlos im Büro und hast keine Energie? Du weißt nicht, wie du den Tag überstehen solltest? Auch dies sind die ersten Anzeichen für Kaffeesucht. Das koffeinhaltige Getränk muntert nämlich auf und ist ein echter Wachmacher. Hast du dich bereits an den regelmäßigen Genuss gewöhnt, verspürst du nicht mehr den Energiekick nach dem Konsum.

Wer regelmäßig große Mengen an Kaffee trinkt und trotzdem müde ist, ist wahrscheinlich schon lange der Kaffeesucht verfallen. Denke mal darüber nach, warum du früher mit weniger Koffein fitter warst.

Keine Konzentration und Leistungsfähigkeit

Egal ob jung oder alt, viele Menschen setzen auf Kaffee vor wichtigen Prüfungen oder in anderen Situationen. Koffein steigert die Leistungsfähigkeit des Gehirn und gilt als guter Motor. Menschen die der Koffeinsucht verfallen sind, können bei Nicht-Konsum keine Leistung erbringen. Wer sich an der Universität oder im Job unkonzentriert fühlt, sollte über seinen Kaffeekonsum nachdenken.

Entkoffeinierter Kaffee als Alternative:

Schlechte Laune, Reizbarkeit und Nervosität

Die genannten Stimmungsschwankungen sind ebenfalls erste Anzeichen für eine Koffeinabhängigkeit. Auch wer ständig friert und sich ständig gestresst fühlt, kann der Kaffeesucht verfallen sein. Folgen wie Depression und Angstzustände sind ebenfalls möglich. Statt sich selbst niederzumachen, sollte man besser auf eine gesunde Ernährung setzen und viel Sport treiben.

Kopfschmerzen

Wer abrupt mit dem Kaffeekonsum aufhört, bekommt häufig Kopfschmerzen oder Kreislaufprobleme. Das enthaltene Koffein ist ein Stimmungsaufheller, welches die Gehirnleistung steigert. Außerdem regt Koffein die Blutversorgung an, weshalb es auch eine schmerzlindernde Wirkung aufweist. Wer nach längeren Konsum bewusst auf Kaffee verzichtet, kann an Entzugssymptomen leiden.

Ab wann ist man kaffeesüchtig?

Für Erwachsene Menschen gilt ein Tageslimit von maximal 400 mg Koffein. Dies entspricht etwa vier bis fünf Tassen Filterkaffee. Während geringe Mengen an Koffein noch leistungssteigernd sein sollen, gilt der höhere Konsum bereits als gefährdend. Wer regelmäßig mehr als die empfohlene Menge einnimmt, ist möglicherweise bereits Koffein abhängig. Übrigens ist Koffein nicht nur in Kaffee, sondern auch in Energy Drinks, Coca Cola, sowie in einigen Teesorten enthalten.

Oftmals merkt man die Kaffeesucht erst, wenn man bewusst auf Kaffee verzichten muss. Meist treten die ersten Entzugssymptome 12 bis 24 Stunden nach dem letzten Koffeinkonsum auf. Manchmal werden die Abhängigkeitssymptome gar nicht als solche wahrgenommen.

Wer über Jahre hinweg Kaffee trinkt und den Konsum plötzlich einstellt, wird möglicherweise Entzugssymptome bemerken. Dafür ist nicht mal ein hoher Konsum notwendig, sondern einfach nur ein längerer Zeitraum. Bis sich unser Körper von Koffein entwöhnt hat, vergehen meist bis zu sieben Tage. Die ersten Tage fallen uns dabei besonders schwer. Wer jedoch stark ist und Geduld beweist, schafft es von der Kaffeesucht wegzukommen.

Kaffeesucht bekämpfen – Alternativen zum Koffeinkonsum

tee als alternative zu kaffee

Viele Teesorten sind koffeinfrei und damit als Alternative für Kaffee geeignet.

Für viele Menschen ist der morgendliche Energieschub fest im Tagesablauf integriert. Wie soll ein Morgenmuffel ohne Koffein auf die Beine kommen? Bei anderen ist es die Gewohnheit, die nach Koffein schreit. Es gibt unterschiedliche Situationen in denen Betroffene der Kaffeesucht verfallen sind.

Vielleicht hast du auch bereits erfahren, dass dir Kaffee nicht gut tut und du suchst nach Alternativen. Aus welchen Gründen auch immer du den Kaffeekonsum einstellen möchtest, wir helfen dir die Kaffeesucht zu bekämpfen. Ein kalter Entzug kann allerdings zu Kopfschmerzen, Kreislaufproblemen und Müdigkeit führen. Aus diesem Grund raten wir dir, Koffein Stück für Stück zu reduzieren. Generell gibt es viele Methoden, um die Entzugssymptome gering zu halten.

Nachstehend möchten wir dir einige Alternativen zu Koffein aufführen:

Kaffee ohne Koffein

Wer Kaffee alleine schon wegen des Geschmacks konsumiert, sollte es mit der entkoffeinierten Variante ausprobieren. Zwar enthält entkoffeinierter Kaffee auch Koffein, der Wert ist allerdings so minimal, dass man das Aufputschmittel nicht einmal spürt. In der EU gibt es eine Obergrenze von 0,1 Prozent Koffein.

Früher ins Bett – länger schlafen

Wer am Morgen Koffein zu sich führt, um fit zu werden, wird dauerhaft keine Vorteile verspüren. Denn irgendwann holt sich der Körper den Schlaf wieder zurück. Wer etwas früher ins Bett geht, wacht ausgeruhter auf und kann sich besser konzentrieren.

Tee statt Kaffee

Klar, dass ein echter Kaffeetrinker sich nicht von heute auf morgen mit der Umstellung auf Tee anfreunden kann. Wer sich jedoch jedoch langsam an Tee gewöhnt, kann die Kaffeesucht bekämpfen. Übrigens ist Koffein auch einigen Teesorten, wie in grünem und schwarzen Tee enthalten. Kräutertee, Pfefferminztee, sowie Früchtetee und Kamillentee gehören zu den koffeinfreien Sorten.

Gesunde Ernährung

Anstelle sich mit ungesunden Lebensmitteln voll zu stopfen, sollte man besser auf leicht verdauliche Kost setzen. Je weniger Ballast man dem Körper zu führt, desto mehr Energie steht zur Verfügung. Statt dem Verdauungskaffee, sollte man besser auf einen Spaziergang setzen.

Schlusswort: Kaffeeentzug ist ein Prozess

Leider können wir nicht genau sagen wie lange es dauert, dich von Kaffee abzugewöhnen. Wer eine Koffeinabhängigkeit feststellt, sollte definitiv den Kaffeekonsum reduzieren oder mit den genannten Alternativen ersetzen. Achte dabei auf eine gesunde und abwechslungsreiche Ernährung und sorge für ausreichend Schlaf.

Während einige Menschen den Entzug schnell wegstecken, benötigen andere mehr Zeit. Außerdem muss der Kaffeeentzug nicht endgültig sein. Wenn du seit längerem mit Nebenwirkungen zu kämpfen hast, solltest du wenigstens für eine Weile auf Koffein verzichten. Nach einigen Tagen wirst du festellen, dass es auch ein Leben ohne Koffeinabhängigkeit gibt.

Quellen, Verweise und weiterführende Links

Bildquelle:

  • https://pixabay.com/de/photos/kaffee-rechner-arbeit-tastatur-3047385/
  • https://pixabay.com/de/photos/teetasse-tasse-tee-pfefferminz-tee-2325722/
  • https://pixabay.com/de/photos/entkoffeiniert-kaffee-4282319/

Letzte Aktualisierung am 29.01.2022 um 07:46 Uhr / Affiliate Links / Bilder von der Amazon Product Advertising API